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Ford storniert Bau der Mexiko-Fabrik wegen Trump

Dienstag, 3. Januar 2017 , von Freeman um 16:00

Donald Trump ist noch gar nicht im Amt, hat aber schon mehrmals die Rückkehr von Arbeitsplätzen aus dem Ausland in die USA erreicht, was er während des Wahlkampf versprochen hat. Die neueste Meldung zu diesem Thema lautet: Die Ford Motor Company hat am Dienstag verkündet, es wird den Bau des 1,6 Milliarden Dollar teuren Autowerk in Mexiko stornieren und stattdessen 700 Millionen Dollar in eine bestehende Montagefabrik in Michigan investieren. Damit werden wichtige Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen, statt in Mexiko. Der Chef von Ford, Mark Fields, sagte während einer Veranstaltung in der Flat Rock Montagefabrik, die Politik die Trump und der neue Kongress angedeutet haben, waren massgebend für die Entscheidung. Trump hat nämlich mehrmals betont, er wird die Importsteuer für Fahrzeuge drastisch erhöhen.

Mark Fields

Am Dienstag hat Trump per Tweet wieder eine Warnung an General Motors ausgesprochen. Darin steht: "General Motors schickt die in Mexiko hergestellten Chevy Cruze zu den US-Autohändlern, steuerfrei über die Grenze. Stellt sie in den USA her oder zahlt eine hohe Importsteuer."



Genau das ist der Sinn einer Einfuhrsteuer, importierte Produkte zu verteuern und heimische Produkte zu fördern. Die gleiche Politik setzt Präsident Putin für Russland um, die Förderung der heimischen Industrie.

Trump hat immer betont, es geht nicht an, dass die Amerikaner ihre Arbeitsplätze verlieren, weil die Fabriken ins billigere Ausland verlegt werden, aber sie sollen die Produkte, die dann steuerfrei wegen der Handelsverträge importiert werden, kaufen.

Die Ankündigung von Ford ist nur die Neueste in einer Reihe von Erfolgen im Industriesektor, bevor Trump am 20. Januar ins Amt eingeschworen wird.

Anfang Dezember hat der Klimagerätehersteller Carrier zugestimmt, mit seinem Werk in Indiana zu bleiben, nachdem Vizepräsident Mike Spence wochenlang mit der Geschäftsleitung verhandelt hat. Das hat 700 Arbeitsplätze gerettet, die nach Mexiko gehen sollten.

Während des Dezember verkündete der Handy-Netz-Provider Sprint und die Internet-Firma OneWeb, sie würden tausende Arbeitsstellen in den USA neu schaffen. Beide Unternehmen gehören dem SoftBank-Gründer Masayoshi Son, der vorher sich mit Trump getroffen hatte.

Die Investition in die Fabrik in Flat Rock soll 700 neue Stellen schaffen, laut Fields. Das Geld wird aus dem 1,6 Milliarden Dollar Budget genommen, welches für Mexiko vorgesehen war.

Es sollen neue Montagelinien für selbstfahrende Elektrofahrzeuge und zusätzlich für die Modelle Mustang und Lincoln Continental eröffnet werden, laut einer Pressemitteilung der Firma.

Die Globalisten und die Wall Street sind "not amused", denn Trump dreht damit ihre langjährige Strategie des Outsourcing um, der Vernichtung von Arbeitsplätzen und Verarmung der Arbeiterklasse im Westen, zum Profit der Aktionäre.

Wir sehen die Rückkehr der Philosophie von Henry Ford, der seinen Arbeitern so viel bezahlt hat, das doppelte wie seine Konkurrenten, damit sie die Produkte kaufen können, die sie herstellen.

Ich kann mich gut erinnern, wie Obama am 1. Juni 2016 bei einer TV-Diskussion auf PBS folgendes gefragt wurde:

"Mein Name ist Eric Cottonham und ich vertrete die Gewerkschaft der Stahlarbeiter. Und ich bin hier um herauszufinden, was für uns übrig ist - alle unsere Jobs verlassen Indianapolis ... Was steht in der Zukunft für uns, was Arbeitsplätze, Einkommen, was immer betrifft? Denn alle unsere Jobs sind gegangen oder dabei zu gehen, Sir?"

Obama antwortet in dem er Trump verspottete und sagte:

"Wenn jemand sagt, er wird alle diese Arbeitsplätze zurückbringen, wie will er das genau machen? Es gibt keine Antwort darauf. Er (Trump) sagt nur, 'wir werden bessere Verträge aushandeln'. Wie, was, wie will er das verhandeln? Welchen Zauberstab hat er? Und die Antwort lautet, er hat keine Antwort."



Trump erreicht mehr in wenigen Wochen als Obama in acht Jahren. Das ist der Unterschied zwischen einer ferngesteuerten Marionette, einem Schauspieler, der nur den Präsidenten spielen durfte, und einer echten Führungspersönlichkeit.

Was mich freut, wie die Finanzelite, die Oligarchen Soros & Co., die Obama-Clinton-Bande, die Linksliberalen, das Showbusiness-Pack und ihre ganzen Lügenmedien, eins in die Fresse damit bekommen. Denn die hat das Wohl Amerikas und der Arbeiterklasse noch nie interessiert.

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Hier noch was witziges und typisch Trump: Am Neujahrstag hat "Der Donald" den Milliardär David Koch der Koch-Brüder von seinem Golfplatz in West Palm Beach gewiesen. Der Grund, Koch kam mit einem üblen Schmierfinken daher, mit Harry Hurt, der 1993 in seinem Buch behauptet hat, Ivana Trump hätte in den Scheidungsverhandlungen gesagt, ihr Ex-Ehemann hätte sie vergewaltigt.

Ivana hat aber ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu ihrem Ex, mit dem sie ja drei Kinder hat, und hat am Anfang des Wahlkampfes gesagt, er wäre bestens als Präsident geeignet.

Daran sieht man, Trump geht mit den Geldsäcken um, wie es sich gehört. Verpisst euch. Er hat ihr Geld nicht angenommen, dafür haben die Koch-Brüder dann seinen Konkurrenten Marco Rubio finanziert.

insgesamt 12 Kommentare:

  1. Ein gutes Beispiel für unsere Unternehmer
    Geht also doch

  1. Tom sagt:

    Das Erstaunliche ist, dass die Börsen seit Trump gewählt wurde steigen. Vermutlich genau wegen diesem Grund. Die gleiche Einschätzung hat auch Haydrich genannt unten in den Kommentaren zu lesen.
    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9194630-dax-chartanalyse-dow-dax-frohe-weihnachten#comments

  1. Das sind keine Liberalen und schon mal gar nicht Linke, das sind NICHTS anderes, als Erfüllungsgehilfen, der Herren"menschen" Dynastien, der City und Wall Street, ohne ein Ahnung, von Gewissen, sondern Zerfressen, von Egoismus und GIER.

  1. Freeman sagt:

    Liberale und Linke sind schon lange die Verräter an der arbeitenden Bevölkerung, also an der Mehrheit. Deshalb nenne ich sie Links-Faschisten, weil sie die Ideologie von Mussolini, dem Erfinder des Faschismus, übernommen haben, die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht. Es geht nur zum Vorteil der globalen Konzerne, der Finanzmafia und der Megareichen, zum Nachteil des Arbeiterklasse und des Mittelstandes. Die linken Ideologen, und wir wissen aus was die bestanden, waren immer schon die grössten Verräter an den Arbeitern und sie sind die Zerstörer der Gesellschaft, der Moral und allem Guten.

  1. pacino sagt:

    wirklich bemerkenwert was man mit gutem Willen in kurzer Zeit erreichen kann. So wärs auch bei uns wenn eine klar denkende Regierung ihren Souverän richtig vertreten würde.
    Was mir vielnkopfschmerz bereitet ist daß die menschenfeindliche kabbale schon morgen die weltwirtschaft in den boden rammen kann, egal welch tolle entscheidungen weltenlenker bestimmen. trump muss die FED kontrollieren, dann hat er sie in der hand, alles andere geht nur durch volk, was man vergessen kann...

  1. Goodbye EU sagt:

    Ach Barry, verpiss dich endlich. Du hast dich schon genug blamiert.

  1. freethinker sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. freethinker sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. Das Ganze mit der sogenannten "Globalisierung" ist ein Riesenschwindel, es funktioniert wie ein (Finanz-)Schneeballsystem. Die ersten, die Ihre Produktion "outsourcen" verdienen sich doll und dösig, Sie lassen superbillig produzieren und verkaufen superteuer. Je mehr outgesourced wird, desto weniger Käufer sind da, am Ende kann niemand mehr etwas von den ach so günstig produzierten Produkten kaufen.

    Die ersten Globalisierer können sich dann mit Ihren Millionen und Milliarden in irgendwelche Resorts für Superreiche zurückziehen und hintelassen verbrannte Erde, verarmte Ex-Industrieländer in denen Not und Elend herrschen und Entwicklungsländer mit Produktionsruinen, weil es für die Produkte, die man da mal herstellte, keine Käufer mehr gibt.

    Europa ist da auch schon weit vorangeschritten, um deutsche Produkte noch verkaufen zu können, wird der Niedriglohnsektor immer grösser und den Käuferländern leiht man das Geld zum Kaufen inzwischen, um den Kollaps das Systems immer noch mal weiter hinaus zu schieben.

    Nicht Trump ist das Vorbild für Europa, die US-Wähler sind das Vorbild für Europa, die die selbst ernannten Eliten schlicht abwählen und für eine andere Politik platz machen.

  1. Da mein erster Post in diesem Jahr, wünsche ich dir Freeman und allen Mitlesern alles Gute im neuen Jahr.

    Möchte mal die Begegnung des Gewerkschafters mit Obama kommentieren: im Großen und Ganzen müsste man spätestens nach Obamas Antwort ihn aus dem Saal rauswerfen ! In dieser Aussage sieht man, Obama hat gar nicht vor, die Arbeiter und auch nicht die Mittelschicht vor Vernichtung ihrer Arbeitsplätze zu schützen sondern sucht sofort eine Verbindung zu Trump in der er ihn mit einer erfundenen Behaupt bloßstellen will, er habe keine Antwort und kann nichts bewirken. So reagiert nur einer der A) keine Ahnung von Wirtschaft hat - wenn man nur Jura studierte, und B) die Agenda der Wallstreet und der Globalisten bedienungslos folgt und dabei die Arbeiterschicht ausradieren will.

    Wir werden noch bald genug ähnliche Beispiele wie die von Ford erleben, weil die Firmenbosse sehen, nur so geht es weiter gut mit uns, nur so können wir vielleicht unsere Produkte besser vermarkten und nur so können wir selber länger unsere Posten behalten. Sonst geht es uns an den Kragen: entweder der Staat wird uns mit Importzöllen kaputt machen und/oder die (ehemaligen) Arbeiter gehen auf die Barikaden und klopfen an der eigenen Tür. Klar wird die Firma zuerst weniger Profite machen aber mit der Zeit werden sich sehr wahrscheinlich mehr Menschen die Produkte leisten können und somit geht es sogar besser. Bis sich das über den großen Teich in Europa rumgesprochen hat, vergehen vlcht. Jahre....

    Die Sache mit der Kommunikation über Tweeter & Co. ist ebenfalls bemerkenswert und nur zu begrüßen. Ich würde es solange Treiben, bis die etablierten Zeitungen ihre Insolvenz anmelden. Da sie sowieso schon kaum an richige Informationen kommen und sich viel aus den Fingern saugen, voneinander abschreiben und keinen echten Journalismus betreiben, müsste man diese zuerst vom Gesetzt her als Fake-News-Fabriken bezeichnen und verbieten.

  1. ttornado sagt:

    Wow, also das Video von Obie mit seiner Antwort haut mich glatt um... So etwas monströs Inkompetentes von einem Präsidenten eines der mächtigsten Länder der Erde nach 8 Jahren Amtszeit zu hören.

    Ich mein, The Art of Deal ist seit bald 30 Jahren käuflich erwerblich, sogar in englisch. Mal in den Sinn gekommen, da reinzulinsen, Obie?

    Dude, do you even president??

    Heieieieiei

  1. Wie wurde uns Obama verkauft?Hurra der erste schwarze Präsident.40 Jahre fahre ich in die USA,die Luxusjachten in Fort Laudale putzten immer noch Schwarze wie die Zimmer in den Hotels,die sind mit Obama nicht vergleichbar,die sind wirklich schwarz.Schön das die jetzige Inszenierung erste Frau gescheitert isi.OBAMA war eine Marionette von den Milliardären Sonos,Apple,Gore und Co.Ha und der Fäkalienspiegel fragte ihn warum er Snoden nicht freisprechen könnte?Einfach nur köstlich und FAZ bokommt auch Feuer unter dem Stuhl von den Abonnenten.